Die Tiroler Grünen ziehen nach zwei Jahren eine negative Bilanz über die Arbeit der Tiroler Landesregierung. Grünen-Chef Gebi Mair spricht von „zwei verlorenen Jahren“.
Abgelöst von der SPÖ wurden die Grünen vor zwei Jahren als Juniorpartner der ÖVP. Gestern zogen sie Bilanz über die bisherige Arbeit der Tiroler Landesregierung und diese fällt eindeutig negativ aus: Außer Ankündigungen, Luftschlössern und Nebelgranaten habe diese nichts Zählbares vorzuweisen, sagte Grünen-Klubchef Gebi Mair am Donnerstag.
Transit und Verkehr großes Thema
Beim Dauerbrenner Transit ortete Mair „zwei verlorene Jahre“. Er forderte Lkw-Dosierungen neben Kufstein auch auf der A13 in Nößlach nahe der Brennergrenze sowie ein „Slot-System“ mit buchbaren Lkw-Fahrten auch für Pkw, weil die hauptbetroffenen Wipptaler wegen des Autoverkehrs nicht mehr von A nach B kommen.
Er forderte auch die Unterschutzstellung der Venter und Gurgler Ache im Tiroler Ötztal ein, deren Wasser die Tiwag für das Kraftwerk Kaunertal ausleiten will. LA Zeliha Arslan kritisierte, dass Pilotregionen für den Rechtsanspruch auf Kinderbetreuung heuer im Herbst nicht an den Start gegangen seien. Gesundheitssprecherin LA Petra Wohlfahrtstätter geißelte eine angebliche „Privatisierung des Gesundheitssystems“ in Tirol.
Unter dem Strich sei das Landhaus „ein Schiff am Ozean ohne Ruder und Kapitän“, spottete Mair.
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