Ein Rangersdorfer Jungbauer hat sich der Belieferung von Schulen verschrieben und stärkt damit die Regionalität.
Die Vormittagspause können Volksschulkinder oft kaum erwarten. Denn zu dieser Zeit gibt es meist die erste köstliche Stärkung. Die Rede ist von der Schulmilch, die von Bauern in verschiedenen Geschmacksrichtungen schon seit Jahrzehnten produziert und ausgeliefert wird.
Sieben Kärntner Bauern liefern Schulmilch
Sechs Kärntner Landwirte haben sich dem Thema verschrieben und versorgen mittlerweile 250 Schulen und Kindergärten. 12.000 Kinder nehmen das regionale Angebot in Anspruch.
Jungbauer traut sich ins Geschäft
Nun wagt sich auch David Kerschbaumer vom Mar Bauer ins Schulmilch-Geschäft. „David ist der erste nach mehr als 20 Jahren, der sich in Kärnten auf Schulmilch spezialisiert“, bestätigt der zuständige Sprecher Markus Kollmann, der im Lavanttal Bildungseinrichtungen mit seinen beliebten Milch-Getränken beliefert.
Der 24-jährige Kerschbaumer startete heuer mit vier Schulen. „Ich bediene die VS Mörtschach, Stall, Döllach, Rangersdorf“, erzählt David. Sein Hof ist kleinstrukturiert. „Mit bis zu 15 Milchkühen zählen wir österreichweit zu den kleinen Betrieben, im Mölltal zu den mittelgroßen“, so der Rangersdorfer, dessen Milchprodukte auch im Einzelhandel zu finden sind.
Schulmilch war sein nächstes Ziel, das er jetzt abhaken kann. „Die Vanille-, bzw. Kakao-Milch oder das Joghurt sind in Mehrweggläsern abgefüllt und haben bei der Belieferung kaum Kilometer zurückgelegt, weil sich die Schulen alle in der Nähe meines Hofs befinden“, denkt David umweltbewusst.
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