Beinahe sein ganzes Hab und Gut hat wohl ein 51-jähriger Tiroler an Internet-Betrüger verloren. Dem Mann wurden über Bitcoin-Anlagen satte Gewinne in Aussicht gestellt. In den vergangenen drei Monaten überwies er insgesamt mehr als 100.000 Euro. Die sind nun futsch.
Über eine Nachrichten-App nahmen die Kriminellen Kontakt mit dem Mann auf und überzeugten ihn von einem Anlagegeschäft mit Bitcoins. „Das Opfer überwies in der Zeit von Juli bis September unter mehreren Überweisungen einen niederen 6-stelligen Eurobetrag an verschiedene Bankkonten, da ihm hohe Gewinne suggeriert wurden“, heißt es seitens der Polizei.
Mehrere Hundert Euro abgebucht
Der 51-Jährige ist aber nicht der einzige, der auf Web-Gauner hineingefallen ist. Am vergangenen Freitag wurde eine 53-jährige Tirolerin auf eine Fake-Webseite ihres Onlinebankings geleitet. „Dort hat die Frau ihre Zugangsdaten und in weiterer Folge, aufgrund angeblicher zusätzlicher Sicherheitsmaßnahmen, einen TAN eingegeben“, erklärt die Exekutive.
Kurze Zeit später sei die 53-Jährige in ihre Onlinebanking-App eingestiegen und habe dort bemerkt, dass eine Echtzeitüberweisung in der Höhe eines höheren dreistelligen Eurobetrages auf ein ausländisches Konto durchgeführt wurde. Die Frau erstattete umgehend Anzeige bei der Polizei.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.