Zwei Jahre Entwicklungsarbeit stecken laut Stelulu Technologies, dem kanadischen Unternehmen hinter dem ungewöhnlichen Gaming-Controller, in dem "Stinky Footboard". Die Idee dahinter: Die Finger sollen entlastet und dem Spiel zusätzliche Aktionsmöglichkeiten hinzugefügt werden, um so das vielleicht entscheidende Quäntchen Geschwindigkeit herauszuschlagen – mit den Füßen, versteht sich.
"Die besten Tastaturen und Mäuse, egal wie präzise und schnell sie sind, lassen sich nur mit den Fingern bedienen. Das ist die wirkliche Einschränkung!", schreiben die Konstrukteure auf der offiziellen Website. Dabei benötigten aktuelle Games mitunter 20 bis 30 Tasten, plus die Maus. Selbst geübte Spieler könnten nicht mehr als drei bis vier Aktionen gleichzeitig ausführen, ohne die Kontrolle über ihren Spielcharakter zu verlieren.
"Stinky" schaffe Abhilfe, indem es vier zusätzliche programmierbare Tasten ins Spiel bringe – eine in jeder Himmelsrichtung. Angesteuert werden können sie, ohne dass der Fuß dafür angehoben werden muss, so die Macher. Zusätzlichen Fußkomfort versprechen unterschiedlich starke Federn, mit denen sich der Widerstand der Tasten individuell anpassen lassen soll.
Erste Tester zeigen sich von dem neuen Spielgefühl begeistert, wenn man den Aussagen auf der Website Glauben schenken darf. Offiziell erhältlich ist Stinky allerdings noch nicht. Über die Crowdfundig-Plattform "Kickstarter" wollen die Erfinder in Kürze auf die Suche nach Spendern und Investoren gehen.
Verläuft alles nach Plan, sollte der Fuß-Controller laut einem Bericht von "MaximumPC" ab Juni zum Preis von rund 120 Dollar (umgerechnet knapp 94 Euro) vorbestellt werden können.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.