Pflanzen und Wildtiere leben dort auf, wo sie unberührt existieren können; der Naturschutzbund Steiermark kann nun auf 800 solcher Grundstücke zugreifen!
Kleine Meilensteine: Der Naturschutzbund Steiermark feiert das 800. Grundstück, das er entweder besitzt, gepachtet, vererbt oder geliehen bekommen hat. „Das bedeutet Hunderte Hektar an Fläche, wo Natur wieder aufleben kann“, freut sich Präsident Johannes Gepp. Ein Beispiel: Wiesen, „die dann nicht mehr gedüngt und nur einmal im Jahr gemäht werden“.
Blühende Wiesen wie vor 100 Jahren
Die Folgen sind atemberaubende Naturschauspiele: „Es entstehen Wiesen mit Zigtausenden Blumen, so wie vor hundert Jahren! Das bietet für Schmetterlinge, Hummeln und Wildbienen, von denen allein wir 700 Arten haben, neuen Über-Lebensraum.“
Ein Fokus liegt auch auf Mooren, „die ja vermehrt trocken gelegt werden. Moore aber binden extrem viel CO2, das sonst an die Luft abgegeben würde, und lassen Pflanzen wie Moose wachsen, die es nirgends sonst gibt.“ Viele Käufe werden durch das Ressort von Umweltlandesrätin Ursula Lackner ermöglicht.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.