Wie bitter ist das? Die Damen des SCR Altach waren beim Auswärtsspiel bei Sturm Graz die klar bessere Mannschaft, kamen durch Brigitta Pulins zu zwei Lattentreffer. Dennoch gingen die Steirerin als Siegerinnen vom Feld – dank eines Treffers, der für viele allerdings gar keiner war.
„Ich kann meinem Team keinen Vorwurf machen. Sie haben eine ganz starke Leistung geboten – einzig das Ergebnis passt nicht“, sagte Altach-Coach Berni Summer, nachdem seine Damen in Graz bei Sturm als 0:1-Verliererinnen vom Feld gehen mussten. Das Tor – höchst umstritten, da ein Phantom-Tor! Sturms Schefflers traf die Innenstange, Altach-Torfrau Janine Koretic beförderte den Ball zurück ins Spiel. „Janine und die Leute vom Fernsehen sagen, der Ball war nicht drinnen, der Schiri hat es anders gesehen. Das ist sehr bitter, aber wir müssen die Entscheidung akzeptieren.“ Trotz der dritten Saisonniederlage nahm Summer viel Positives mit: „Wenn wir weiter so auftreten, werden wir aber sicher noch viele Punkte machen.“
Zwei Elfer bringen Punkteteilung
Zumindest einen Punkt gab es für die SPG Lustenau/Dornbirn. Gegen Rekordmeister Neulengbach gab es für das Team von Trainer Klaus Stocker ein 1:1. Nach einer torlosen ersten Hälfte waren die Gäste durch einen Elfer kurz nach der Pause in Führung gegangen, Van der Vliet glich ebenfalls per Strafstoß (55.) aus. „Es war sicher keine Topleistung von uns, aber mit dem Punkt bin ich zufrieden“, sagte Stocker. „Diese Runde hat wieder gezeigt, wie eng die Liga mittlerweile geworden ist.“
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