Das sorgte Anfang Juli für viel Aufregung: Eine Statue von Maria, die sie ein Kind gebärend zeigt, wurde von Unbekannten im Linzer Mariendom geköpft. Zweieinhalb Monate nach dem Vandalenakt tauchten nun Gerüchte über eine Rückkehr der Skulptur auf. Die Diözese stellt aber klar: In einer Kirche wird die Statue in Linz nicht mehr stehen.
Um die Skulptur der gebärenden Maria kehrt keine Ruhe ein. Nachdem das viel diskutierte Kunstwerk aus Holz nach nur wenigen Tagen im Linzer Mariendom im Juli von Vandalen, wie berichtet, geköpft worden war, tauchte jetzt nach einer Diskussionsveranstaltung in Wien in den sozialen Medien das Gerücht auf, dass es demnächst wieder im Linzer Mariendom aufgestellt werden würde.
Kirche ist ausgeschlossen
„Das entspricht allerdings nicht den Tatsachen und ist auch nicht vorgesehen“, heißt es dazu in einer Aussendung der Diözese Linz. Und weiter: „Sollte die Skulptur wieder in Linz ausgestellt werden, dann an einem nicht-kirchlichen Ort.“
Derzeit seien die Organisatorinnen der Veranstaltungsreihe „DonnaStage“ mit mehreren Galerien und Museen in Kontakt, um einen geeigneten Platz zu finden. Die Skulptur selbst ist im Besitz der in Wien und Tirol lebenden Künstlerin Esther Strauß und bei ihr liege auch die Entscheidung, wie eine künftige Ausstellung aussehen könnte und wann ein geeigneter Zeitpunkt sei.
„Vandalenakt nicht tolerierbar“
Dass das Kunstwerk für Aufregung sorgen würde, sei bei der Ausstellungseröffnung am 27. Juni dieses Jahres klar gewesen. Nur vier Tage später sägten Vandalen der Figur den Kopf ab, der Vorfall wurde angezeigt. Seitens der Diözese hieß es damals: „Falls religiöse Gefühle verletzt wurden, war das nicht in unserer Absicht. Dieser Vandalenakt ist allerdings nicht tolerierbar.“
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