Meter für Meter kämpfen sich die Hilfsteams und auch Bagger vor – es wird aufgeräumt. Die Schäden sind enorm – die Hilfsbereitschaft ist es ebenso.
Berge von Schlamm und Schutt müssen in den Katastrophengebieten entfernt werden. Unermüdlich sind Feuerwehrleute und zahlreiche weitere freiwillige Helfer dabei, die Spuren der katastrophalen Flut zu beseitigen. „Unser Haus war überflutet. Wir sind froh, dass wir mit dem Leben davongekommen sind. Aber der Schaden bei uns ist immens“, berichtet eine Frau im Tullnerfeld. Doch dazwischen kommen auch positive Nachrichten. „Der Perschling-Damm konnte geflickt werden“, vermeldete Landesvize Stephan Pernkopf gestern, Mittwoch. Damit ist in der Region die größte Gefahr gebannt.
Zeitgleich sind auch die Schadenskommissionen unterwegs. Landesvize Stephan Pernkopf, der Leiter des Landesführungsstabes: „Die Pegel fallen, die Hoffnung steigt. Doch mit den sinkenden Pegeln wird auch das Ausmaß der verheerenden Schäden immer sichtbarer.“
Gestern war Bundespräsident Alexander Van der Bellen im Sicherheitszentrum Tulln. Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und Landesfeuerwehr-Kommandant Dietmar Fahrafellner informierten dabei über die Aufräum- und Wiederaufbauarbeiten. „Viele unserer Landsleute haben alles verloren und stehen vor dem Nichts“, berichtete die Landeshauptfrau. Gemeinsam könne man helfen und den Wiederaufbau schaffen. „Die Aufräumarbeiten haben begonnen und auch sie werden uns eine immense Kraftanstrengung abverlangen“, erklärt Johanna Mikl-Leitner.
Für die vielen Opfer der Flut ein erster Lichtblick: Bundes- und Landesregierung haben eine rasche Auszahlung der ersten Hilfsgelder möglich gemacht. Geplant ist eine Erst-Unterstützung, weitere finanzielle Hilfe soll folgen. In der Zwischenzeit gehen die mühsamen und langwierigen Aufräumarbeiten weiter ...
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