Punkt Mitternacht wurde der Angestellte von lautem Knistern aus dem Schlaf gerissen. Sofort erkannte er: "Die Fassade brennt." Der Mann versuchte zwar, mit einem Handfeuerlöscher die Flammen einzudämmen. Doch als dieses Vorhaben scheiterte, weckte er seine Mutter: "Raus, das Haus steht in Flammen!"
"Riesengroße Probleme mit Löschwasser"
Gemeinsam flüchteten die beiden aus dem Wohnhaus in der Ortschaft Gölsach am Krappfeld. Das Feuer hatte zu dem Zeitpunkt bereits auf den ganzen Dachstuhl übergegriffen. "Die Fassade bestand aus Holz, das wurde von Asche in Brand gesetzt, dann fraßen sich die Flammen rauf", schildert Einsatzleiter Werner Kogler von der Feuerwehr Kappel.
180 Blauröcke der Wehren Kappel, Passering, Guttaring, Althofen, Klein St. Paul, Wieting und Hüttenberg mit insgesamt 18 Fahrzeugen standen im Einsatz. Kogler: "Es gab riesengroße Probleme mit dem Löschwasser, daher mussten Nachbarwehren mit Tanks angefordert werden." Kappels Bürgermeister Martin Gruber reagierte prompt. Er organisierte den obdachlos gewordenen Brandopfern binnen Stunden eine freie Genossenschaftswohnung.
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