Lukas Pertl greift bei der Europameisterschaft in Vichy an. In der französischen Stadt kommt die Elite des Triathlon-Sports zusammen, daher wäre eine gute Platzierung auch viel wert.
„Eine verpatzte Generalprobe sorgt für eine gelungene Aufführung“, lautet ein bekanntes Sprichwort. Wenn man diesem glaubt, läuft es für Triathlet Lukas Pertl bei seiner EM-Vorstellung über die olympische Distanz in Vichy (Fra) richtig gut. Vor zwei Wochen musste er in Karlsbad (Tch) beim Radfahren auf guter Position liegend verletzt aufgeben, der Rücken zwickte. „Viel gab es daher nicht zu verdauen“, schmunzelt Pertl, dessen Bruder Philip nicht startet.
„Ich fühle mich sehr gut vorbereitet“, sagt der Gasteiner, der nach Reisestress erst am Donnerstagabend ankam. „Man muss aggressiv an die Sache herangehen, das Feld ist schwer einzuschätzen“, weiß der 29-Jährige. Denn die Teilnehmer sind unter anderem der Dritte der Vorjahres-EM, der Weltcupsieger von Valencia und viele weitere. Daher weiß Pertl: „Es ist nicht einfach, eine gute Platzierung zu machen. Europa ist das Zentrum der Triathlon-Welt. Eine Topplatzierung wäre viel wert.“
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