Die historische Donaubrücke bei Krems-Stein muss erneuert werden. Gegen eine Behelfsbrücke sprachen die Kosten, eine Fährverbindung während der Sanierungsarbeiten war in der Region aber umstritten. Wie geht die Politik das an?
Für hohe Wellen sorgte, wie berichtet, die unumgängliche Sanierung der denkmalgeschützten Brücke über die Donau bei Mautern. Vor dem Sommer war eine Behelfsbrücke, die nach Abschluss der Arbeiten ja wieder abgebaut werden muss, aus Kostengründen schon „abgesagt“. Es folgte ein Aufschrei der Bevölkerung und des Tourismus.
Nun wird dem Projekt wieder Leben eingehaucht. Bei der Sitzung der Landesregierung wurde die neuerliche „Prüfung der Errichtung einer Behelfsbrücke“ beschlossen. Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und Landesvize Udo Landbauer betonen in einer Stellungnahme zur Sanierung der Donaubrücke Stein-Mautern, dass man intensiv daran arbeite, die bestmögliche Lösung für die Bevölkerung umzusetzen. Dazu gehöre es, noch einmal alle Optionen zu prüfen. Denn die Bedenken aus der Region seien nachvollziehbar. Nun sollen mögliche Einsparungspotenziale genau analysiert werden, um die Kosten für eine mögliche Behelfsbrücke zu senken.
Breitere Fahrspur nach Sanierung?
Landbauer strebt weiters eine Verbreiterung der Fahrspur bei der zu erneuernden historischen Donaubrücke an. „Damit auch die Autofahrer, Landwirte, Unternehmer schlussendlich davon profitieren“ erklärt Landbauer.
Bürgermeister Andreas Nunzer aus Spitz: „Wir freuen uns, dass unsere Bedenken zur Fährlösung gehört worden sind.“
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