Das Linzer Ars Electronica Festival von 4. bis 8. September bietet heuer 500 Projekte zum Thema „HOPE who will turn the tide“. Rund 500 Projekte werden an 18 Schauplätzen durchgeführt und man spannt den Bogen zum Brucknerjubiläum.
Die Ars Electronica – das sind fünf Tag voller geballter Kunst und Musik aus dem Computer. Heuer verteilt sich das Medienfestival von 4. bis 8. September auf 18 Schauplätze, man verwirklicht rund 500 Projekte.
Der zentrale Treffpunkt ist wieder die spektakuläre Postcity, das leer stehende Postverteilerzentrum am Hauptbahnhof, mit beeindruckenden Paketrutschen und einem weitläufigen Ambiente. Hier präsentiert man Ausstellungen, im Bunker gibt es eine Reise durch künstlerische Welten. Die größte Attraktion für Familien ist der Bereich „create your world“ mit vielen kostenlosen Open Labs.
Gala erstmals im Design-Center
Das Festival-Opening am Mittwochabend (4. 9.) im Linzer Mariendom spannt den Bogen zur KulturEXPO, denn es setzt zugleich den Schlusspunkt unter das 24 Stunden dauernde Fest zum 200. Geburtstag Bruckners. Die Prix-Gala, die Verleihung der Goldenen Nicas, findet erstmals im Design Center statt (5. 9.), das Lentos zeigt die prämierten Arbeiten.
Die Anton Bruckner Uni ist zum neunten Mal Partner beim Festival und wird am Sonic Saturday versuchen, „das Miteinander verbunden sein im Hörerlebnis zum Ausdruck zu bringen“, so Rektor Martin Rummel, der 29 Künstlerinnen und Künstler aus 17 Ländern in Kooperationen mit Studierenden und Lehrenden der Uni ankündigte.
Musiker und Roboterarme
Die Große Konzertnacht (6. 9.) in der Postcity richtet das Cello Octet Amsterdam aus: Menschen und Roboter musizieren, „was die Verbindung von Mensch und Technik einmal mehr in den Vordergrund rückt“, so Ars-Direktor Gerfried Stocker.
Ein „Wiederhören“ von Phil Glass
Weiteres Highlight der Ars Electronica 2024: Die Erstaufführung eines Philip-Glass-Konzerts durch Dennis Russell Davies und die Brünner Philharmonie. Das Symposion zum Thema „HOPE“ rückt Beiträge zum Kampf gegen die Klimakrise ins Zentrum.
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