Beschwerden über „unzuverlässige Postzustellung“ in Wiener Neustadt scheinen sich in der letzten Zeit zu häufen. In der Post-Zentrale in Wien sieht man das anders – will aber auch streng kontrollieren.
Ärger in der Wiener Straße. Ein Zusteller soll in einem Gebäude die Post zentral in einem Büro – so es geöffnet ist – abgegeben haben, statt sie zu verteilen. Ob die Briefe und Sendungen dann immer bei den Mietern ankommen? Die Hausverwaltung des Zinshauses hat der Post einen Schlüssel für das Eingangstor überlassen, damit der Zusteller die Briefkästen erreichen kann.
Poststücke landen in fremden Häusern
„Auf Nachfrage wurde vom Zusteller, der an diesem Tag Dienst hatte, erklärt, dass sein Kollege den Schlüssel verloren hat“, berichtet ein Bürger. Und berichtet gleich weiter: „Auch in der Kurzen Gasse klappt es nicht. Da wird bei übervollen Briefkästen einfach nachgestopft.“ Auch in Einfamilienhäusern sollen immer wieder Poststücke von anderen Adressaten laden.
Viele Stammzusteller auf Urlaub
Aus der Zentrale der Post heißt es dazu: „Die Zustellung erfolgt von unserer neuen Postbasis im Ecoplus Wirtschaftspark Wiener Neustadt aus. Wir haben auch mehrere Zutrittsmöglichkeiten zu diversen Mehrparteienhäusern und es ist uns nicht bekannt, dass ein Zusteller quasi den einzigen Schlüssel verloren hätte.“ Es stimme allerdings, dass in Wiener Neustadt einige Stammzusteller ihren wohlverdienten Urlaub genießen.
Deshalb werden sie durch andere Kollegen vertreten, die vielleicht nicht mit allen Besonderheiten der jeweiligen Rayone um die Wiener Straße vertraut sind. „Wir werden diesen Hinweisen aber nachgehen und die Qualität der Zustellung streng kontrollieren“, heißt es.
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