Fälle häufen sich
Bergsteiger stürzen am Mont Blanc in den Tod
Zwei junge spanische Bergsteiger sind bei einem Sturz auf der französischen Seite des Mont-Blanc-Massivs tragisch ums Leben gekommen.
Die beiden Männer fielen beim Abseilen auf einer Höhe von etwa 4000 Metern mehrere hundert Meter in die Tiefe. Das dritte Mitglied der Seilschaft, das unverletzt blieb, schlug Alarm. Die Gendarmerie von Chamonix traf mit einem Hubschrauber am Unglücksort ein und barg die Leichen, die ins Tal gebracht wurden.
Der Unfall ereignete sich am Mittwochnachmittag. Die Männer gehörten zu einer Seilschaft von drei Bergsteigern, wie italienische Medien am Donnerstag berichteten.
Wetterbedingungen extrem ausgesetzt
Der Mont Blanc an der Grenze zwischen Frankreich und Italien ist – laut aktuellen Berechnungen – mit 4.805,59 Metern Höhe der höchste Berg der Alpen. Sowohl Frankreich als auch Italien haben Anteil an dem Berg, wobei der genaue Grenzverlauf seit langem umstritten ist.
In den vergangenen Tagen haben sich wiederholt tödliche Unglücke auf dem Berg ereignet. Wegen seiner Höhe ist der Mont Blanc den Wetterbedingungen extrem ausgesetzt. Immer wieder kommt es zu schweren Unglücken.







Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.