Ein einschlägig vorbestrafter Rumäne (35) richtete mit diversen Wechselbetrügereien allein in Tirol einen Schaden von rund 5000 Euro an. Nun muss der Mann mehrere Monate hinter Gitter.
Unter anderem in Frankreich saß der 35-Jährige bereits wegen gefälschten Dokumenten im Gefängnis. Und auch in den USA verbüßte er schon eine Haftstrafe. Im Jahr 2020 hatte es den Rumänen dann schließlich nach Österreich verschlagen.
Angeklagter voll geständig
„Mit Wechselgeldbetrügereien ist hier im Endeffekt ein Schaden von mehr als 5000 Euro entstanden“, betonte Richterin Heide Maria Paul am Innsbrucker Landesgericht. Eine Tatsache, die der Mann unumwunden zugab.
Ich wollte damit meine Spielsucht finanzieren.
Der Angeklagte in Innsbruck vor Gericht
Auch ein klares Motiv hatte er parat: „Ich wollte damit meine Spielsucht finanzieren“. Nicht nur aufgrund dieser, sondern auch hinsichtlich seiner vier Kinder, die in Rumänien auf ihn warten, bat er um ein „mildes Urteil“.
Haftstrafe verhängt
Die Richterin fand schließlich aber eine unbedingte Haftstrafe von zehn Monaten „schuld- und tatangemessen“, zumal er sich zwar „reumütig gezeigt hat“, aber dennoch einschlägige Vorstrafen vorhanden sowie die Taten wiederholt und damit gewerbsmäßig erfolgt seien.
Der 35-Jährige muss zusätzlich zur Haftstrafe drei Geschädigten rund 700 Euro zurückzahlen. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.
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