Wir müssen von Anfang an so viele Punkte wie möglich hamstern.“ Alexander Schriebl weiß, dass ihm und seinen Bergheim-Damen eine harte Bundesliga-Saison bevorsteht. Der Kampf gegen den Abstieg beginnt für die Flachgauerinnen bereits am heutigen ersten Spieltag in Altach.
Für viele Experten ist das Team aus Salzburg nominell das schwächste. „Die Liga ist so stark wie noch nie. Unser großes Ziel ist der Klassenerhalt, alles andere macht keinen Sinn“, weiß Schriebl, der aber trotzdem überzeugt ist: „Wir sind besser als letztes Jahr, haben gute, junge Spielerinnen dazubekommen. Es ist realistisch, die Liga zu halten.“
„Die Liga ist so stark wie noch nie. Unser großes Ziel ist der Klassenerhalt, alles andere macht keinen Sinn“
Alex Schriebl, Trainer Bergheim-Frauen
Wie bei den Herren gibt es heuer im Frühjahr erstmals eine Meister- und eine Abstiegsrunde. Die Punkte werden allerdings nicht geteilt. „Ich finde die Reform grundsätzlich spannend für die Top-Teams, aber auf uns hat sie keine Auswirkungen“, betont der Bergheim-Coach.
An eine mögliche Rückkehr zu den Herren denkt der 45-jährige Ex-Horn-Trainer nicht. Er ist mit seiner Aufgabe glücklich, arbeitet gerne mit den Mädels. „Mir macht es viel Spaß, weil wir gute Fortschritte machen. Wenn alles normal läuft, bleibe ich diese Saison auf jeden Fall in Bergheim.“
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