Für Happ (Bild) ist klar: "Das Krokodil war zu 99,9 Prozent ein Waran." Genauer gesagt ein 1,5 Meter langer Bindenwaran, der normalerweise in Südostasien lebt. "Ich war im Herbst oft im Raum Sachsenburg am Drauufer mit meinem Jagdterrier unterwegs, doch wir haben nichts gefunden. Aber es gibt in diesem Gebiet so viele Versteckmöglichkeiten."
"Alles, was nicht zu uns gehört, kommt um"
Für die Expertin ist klar: "Die Natur selbst hat den Fall mit Frost und Schnee beendet. Der Winter ist bei uns der Regulator. Alles, was nicht zu uns gehört oder exotisch ist, kommt um. Unsere heimischen Reptilien verkriechen sich mehr als 80 Zentimeter tief unter der Erde, wo der Boden nicht einfriert. Exoten kennen diese Kälte nicht." Damit kann nun auch die behördliche Sicherheitssperre des Drauufers bei Sachsenburg aufgehoben werden.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.