In Kärnten startet das Pilotprojekt „Handwerk verbindet“. Dieses soll durch Sprachkurse und Integration als Mittel gegen den Fachkräftemangel am Bau dienen.
Auch auf den Baustellen Kärntens sind gut ausgebildete Fachkräfte immer gefragt. Gleichzeitig erfolgt die Integration von jungen Einwanderern immer noch zu langsam. Dabei sollen gerade diese Menschen die Überalterungslücke in Kärnten schließen.
Da setzt nun eine neue Initiative an. „Handwerk verbindet“ setzt auf intensive Sprachkurse, technische Vorbildung, aber auch praktische Erfahrungen bei Kärntner Baufirmen. „Baustellengerechte Sprache, Handwerk, soziale Kompetenz – das ist österreichweit ein Dream Team!“, sagt Landesinnungsmeister Robert Rauter, der auch Ideengeber des Projekts ist.
Integration durch gemeinsame Sprache
Doch das sei nur der erste Schritt zu mehr Fachkräften. „Mit dem erfolgreichen Abschluss können die Absolventen des Grundlehrgangs nun in unser gemeinsames Qualifizierungsprojekt ,Bau packt an’ einsteigen“, erklärt Landes-Vize Gaby Schaunig. „In diesem Projekt werden Hilfskräfte zu Fachkräften geschult. Manchmal fehlt nur die formale Qualifikation.“ Die erworbenen Fähigkeiten bringen die Teilnehmer aber auch abseits der Baustelle weiter. „Mit der neuen gemeinsamen Sprache funktioniert die Integration in die Gesellschaft leichter.“
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