Mit Minisatelliten

Flughafen Wien stößt Tür zum Weltall weit auf

Wien
23.07.2024 11:00

Weltweit einzigartige Minisatelliten eines Wiener Forschers lassen auf dem Airport jetzt ganz neue Blicke ins Universum zu. Die breite Palette zur Gestaltung der Zukunft der Raumfahrt reicht von Antriebssystemen über autonomes Navigieren bis hin zu Robotik und Sensorik. 

„Die Airport-City wird zum Weltraum-Cluster! Denn die Firma Enpulsion ist schon am Standort präsent, und bald werden bei uns weitere zwei Unternehmen nach den Sternen greifen“, schildert Flughafen-Vorstand Dr. Günther Ofner. Erklärtes Ziel des Weltraumlabors, in das dieses Start-up eingebettet ist: die Förderung der Kommerzialisierung der Raumfahrt. Und das sogar unter den wachsamen Augen des Tiroler ESA-Chefs Anton Aschbacher, der die europaweite Initiative ins Leben gerufen hat. Kluge Strategie: Die Vernetzung direkt am Standort und die Begleitung von speziellen „All-affinen“ Pionieren in einem eigenen Innovation-Center, das die Europäische Weltraumagentur (ESA), das Klimaschutzministerium und das Land Niederösterreich vereint. Und das gleich mit einem „Raketenstart“, eben der Eröffnung des ersten ESA-Phi-Labs, benannt nach dem griechischen Buchstaben Phi, der für starkes Streben nach Wissen steht.

Hightech Made in Austria erobert das Weltall
Hightech Made in Austria erobert das Weltall(Bild: Vienna Airport)
Airport-Boss Dr. Günther Ofner (re.) mit dem nun angelockten Satelliten-„Launcher“ Alexander ...
Airport-Boss Dr. Günther Ofner (re.) mit dem nun angelockten Satelliten-„Launcher“ Alexander Reissner.(Bild: Vienna Airport)

„Wir produzieren künftig hier Hightech-Satellitenantriebe. Mit unseren Ionen-Triebwerken werden die Satelliten im Orbit bewegt. Bis 2030 werden wir als Weltmarktführer 30.000 unserer technisch ausgereiften ,Flugkörper‘ in den Orbit bringen“, bestätigt Enpulsion-Firmengründer Alexander Reissner.

Seine Satelliten dienen unter anderem zur Wetterbeobachtung, zum Erfassen von Emissionen wie auch Immissionen sowie der Temperaturmessung – eine durch und durch ökologische Mission also! Pro Tag wird von 100 Mitarbeitern eines der „Wunderdinger“ erzeugt. In Kürze sollen es sogar drei werden.

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