Die Unwetterkatastrophe in der Obersteiermark hat auch die Zufahrtsstraße zur Voisthalerhütte im Hochschwabgebiet zerstört. Die Versorgung mit Lebensmitteln wird schwierig – nun ist auch das „Schmalz“ der Wanderer gefragt.
Das nennt man wohl Glück im Unglück: „Wir konnten uns am Donnerstag kurzfristig bei einem Versorgungsflug auf das Schiestlhaus anhängen“, berichtet Lieselotte Schleicher, eine der zwei Wirtinnen von der Voisthalerhütte im Hochschwabgebiet.
So konnte sie per Helikopter noch viele Lebensmittel auf den Berg bringen, darunter 400 Eier.
Die etwa vier Kilometer Zufahrtsstraße zur Seilbahn, die ansonsten die Versorgung sichert, wurde heuer schon zweimal beschädigt – und nun im Zuge des katastrophalen Unwetters in der Nacht auf Mittwoch weitgehend zerstört. Schleicher: „Wir können nicht abschätzen, wie lange die Sanierung dauert. Wir wollen aber nicht Vorrang haben, wichtiger sind die Menschen, deren Häuser getroffen wurden“, betont Schleicher.
Für die kommenden zwei Wochen ist man gut gerüstet, danach könnte es problematisch werden: „Wir bitten daher Wanderer, etwas mitzubringen, vor allem über frisches Obst und Gemüse freuen wir uns.“
Hütte ist unbeschadet
Die neue Hütte im futuristischen Design, die erst vor zwei Jahren eröffnet wurde, ist unbeschadet. Selbst der Hagel konnte der Photovoltaikanlage am Dach nichts anhaben. Schleicher: „Das war eine Bewährungsprobe. Das Haus hat top standgehalten.“
Auch die Wanderwege sind in einem erstaunlich guten Zustand. Einzig der Ochsensteig ist gesperrt – allerdings schon seit einem Murenabgang Anfang des Monats.
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