Am vergangenen Mittwoch startete der FC Dornbirn in die Vorbereitung für die Saison in der Regionalliga West. Aber bisher nur mit zwölf Feldspielern, deshalb ist das letzte Transferwochenende extrem wichtig für die Rothosen. Sportchef Eric Orie arbeitet an seinem Limit.
Eric Orie hätte gerne mehr Zeit zur Verfügung. Der Sportchef und Trainer der Rothosen werkelt intensiv am Kader für die neue Saison in der Regionalliga West, aber die Uhr tickt. Bis Montag um Mitternacht ist das Transferfenster offen, danach muss die Mannschaft stehen. „Da komme sogar ich an meine Grenzen“, gesteht der holländische Funktionär.
Am Mittwoch starteten die Dornbirner auf der Birkenwiese in die Vorbereitung. Zumindest der Teil des Teams, der bisher schon unterschrieben hat. „Zwölf Feldspieler, zwei Tormänner. Aber bei denen hat das Engagement gestimmt“, erzählt Orie. „Es muss noch viel passieren. In zwei Wochen spielen wir immerhin ÖFB-Cup gegen RB Salzburg. Wenn wir am Dienstag nach der Deadline 18 Feldspieler im Kader haben, bin ich schon sehr glücklich.“
Wenn wir am Dienstag nach der Deadline 18 Feldspieler im Kader haben, dann bin ich schon sehr glücklich
FC Dornbirn-Sportdirektor Eric ORIE
Bescheiden bleiben
Darum wird Orie am letzten Transferwochenende noch einmal auf Hochtouren laufen müssen. Aber: „Die meisten Spieler haben schon bei einem Verein zugesagt“, erklärt er, „außerdem haben wir natürlich kein großes Budget zur Verfügung. Wir werden bescheiden bleiben müssen.“ Die chaotischen Geschehnisse um Ex-Obmann Hubert Domig in der vergangenen Saison haben außerdem auch im sportlichen Bereich Spuren hinterlassen. „Es ist nicht einfach. Das Vertrauen in uns hat schon ein wenig gelitten“, bedauert der Sportdirektor.
Nun sollen die Rothosen aber mit der neuen Klub-Führung wieder in ruhige Gewässer kommen. „Ich glaube, wir können den FC Dornbirn gemeinsam wieder auf Vordermann bringen“, sagt Orie.
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