Olympiasieger Hermann Maier bestieg mit neun Unternehmern den Dachstein – zu sehen in einem neuen Werbespot. Warum er den höchsten Berg der Steiermark immer im Blick hat.
Das nennt man Heimvorteil: „Von mir zu Hause aus sehe ich direkt auf den Dachstein und weiß immer, wie die Verhältnisse sind“, erzählt Hermann Maier. Ende April waren die Bedingungen optimal. Da bestieg die österreichische Skilegende gemeinsam mit neun Unternehmern den höchsten Berg der Steiermark.
Zweck der ungewöhnlichen Seilschaft: Es wurde ein Werbefilm für Raiffeisen gedreht. Der frühere Olympiasieger und Weltmeister ist ja seit Jahrzehnten Aushängeschild der Bank – und nach wie vor in ausgezeichneter körperlicher Verfassung, wie bei der Präsentation des Videos in Raaba augenscheinlich war.
Mit am Berg war die steirische Unternehmerin Nina Wallner-Guggi. Im Familienbetrieb (Baumärkte und Sportgeschäfte) ist sie fürs Personal zuständig. „Ich bin das erste Mal auf Tourenskiern gestanden. Andere hatten schon mehr Erfahrung. Wir haben uns gegenseitig geholfen.“
„Nicht zu unterschätzen“
Maier ist immer wieder am Dachstein („er ist sehr ausgesetzt und windanfällig, daher nicht zu unterschätzen“) – diese Tour war eine besondere Herausforderung, war man doch begleitet von einem ganzen Filmteam. Maier: „Da im April die Bergstation wegen des Umbaus gesperrt war, war sonst aber recht wenig los.“
Für Rainer Stelzer, den Vorstandsdirektor der Raiffeisenlandesbank, ist die Kampagne in wirtschaftlich schwierigen Zeiten „ein kleiner Beitrag, um die Stimmung zu heben und zu zeigen, wie wichtig das Gemeinsame ist“.
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