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Einsatzkräfte mit positiver Spielberg-Bilanz

Steiermark
30.06.2024 17:00

Für die Einsatzkräfte war das Grand-Prix-Wochenende in Spielberg mit insgesamt 302.000 Zuschauern natürlich äußerst arbeitsintensiv. Im Großen und Ganzen ziehen Polizei, Rotes Kreuz und Feuerwehr aber zufrieden Bilanz.

Dass bei derartigen Großveranstaltungen wie am Red Bull Ring natürlich immer etwas passieren kann, versteht sich von selbst. Doch die steirischen Einsatzkräfte hatten selbst die brenzligsten Situationen immer im Griff. Wie etwa die rund 300 Sanitäter vom Roten Kreuz, die ob der Hitze sehr gefordert waren. Immer wieder erlitten Besucher Kreislauf-Kollapse oder es kam zu allergischen Reaktionen nach Insektenstichen. „Letztlich ist es aber wie erwartet gelaufen und wir sind schon ein eingespieltes Team“, sagt Robert Strauss von der RK-Bezirksstelle Knittelfeld.

Zwei Zuschauer erlitten Herzinfarkt
Besonder schlimm erwischte es zwei Besucher, die einen Herzinfarkt erlitten. „Aber auch diese Personen haben wir schnell und gut versorgen können und in die Krankenhäuser transportieren können.“ Beide Personen haben den Notfall übrigens gut überstanden.

Die Rettungskräfte standen in Spielberg quasi im Dauereinsatz.
Die Rettungskräfte standen in Spielberg quasi im Dauereinsatz.(Bild: Sepp Pail)

40 Anzeigen nach Jugendschutzgesetz
Eine positive Bilanz zieht auch die steirische Polizei. „Vor allem in Anbetracht der Zuschauermassen“, stellt Heimo Kohlbacher von der LPD Steiermark klar. Es gab, vor allem in den Partyzonen rund um den Ring, mehrere Körperverletzungen und immer wieder Raufereien. „Im Großen ist aber alles im Rahmen geblieben.“ Im Auftrag der Bezirkshauptmannschaft wurden auch Kontrollen nach dem Jugendschutzgesetz durchgeführt, hier gab es insgesamt rund 40 Anzeigen. Dazu kamen etwa 20 Anzeigen nach dem Fremdenrecht, wegen illegalen Beschäftigungen. „Außerdem haben wir Pyrotechnik sichergestellt.“

Für die Feuerwehr standen vor allem technische Einsätze an der Tagesordnungen, einige Kleinbrände auf den Campingplätzen bereiteten den Florianis keine Probleme.

Verkehrstechnisch kam es natürlich immer wieder zu Staus und Verzögerungen, bei der Polizei zeigt man sich mit dem Verkehrskonzept aber zufrieden. „Man darf ja nicht vergessen, dass wir täglich mehr als 10.000 Pkw-Zufahrten gehabt haben.“ 

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