Yoga Mountain Days

Atme die Berge, spüre dich selbst!

Reisen & Urlaub
19.06.2024 17:00

Yoga mit einem traumhaften Panorama an der frischen Luft und in herrlicher Umgebung, außerdem Wandern, Biken, Entspannen auf höchstem Niveau – Huwi und Renate Oberlader aus Leogang teilen ihre schönsten Plätze mit den Gästen, die sich das wert sind! 

Die Oberladers haben ihren Hof auf einem Hochplateau in 1100 Höhenmetern, also ist ein Ski-in-Ski-out nicht möglich. Aus der Not haben sie eine Tugend gemacht und haben nach einer dreijährigen Planungsphase Chalets in Alleinlage errichtet, die so wirken, als wären sie schon immer hier gestanden. Das war 2009, als das Priesteregg, welches 1505 erstmals urkundlich erwähnt wurde und seit 1790 der Familie gehört, seine Pforten für Gäste öffnete. Seitdem hat sich einiges verändert – es gibt inzwischen auch einen Wellness-Bereich und seit heuer einen großen Badesee, aber konstant bleibt, dass die Größe überschaubar ist – lediglich 18 Chalets bieten eine Privatsphäre mit Hotelkomfort.

Huwi und Renate sind naturverbunden, wissen um das Paradies, in dem sie leben, und teilen es mit ihren Gästen. Sie lieben jede Aktivität an der frischen Luft – im Winter natürlich Ski fahren, im Sommer ist die Region fürs Biken berühmt. Renate ist als gelernte Heilbademeisterin, Fitnesstrainerin, Masseurin und Yogalehrerin aktiv. Aus ihrer Leidenschaft sind die Yoga Mountain Days entstanden, heuer übrigens das vierte Mal.

INFOS

OUTDOOR-AKTIVITÄTEN:

VERANSTALTUNGS-TIPPS:

ALLGEMEINE AUSKÜNFTE:
www.salzburgerland.com, www.saalfelden-leogang.com

Im Mittelpunkt stehen immer Yoga, Meditation, Erfahrungen in und mit den Bergen, Sound und Stille in der Natur und viel Spaß. Viele Möglichkeiten, aber kein Zwang. Ausgangspunkt für all diese Aktivitäten ist das Mama Thresl, ein Lifestylehotel direkt an der Talstation der Asitz Bergbahn gelegen, das die Oberladers 2014 in Vollholzbau unter dem Motto „Urban soul meets the alps“ als Ergänzung und Kontrapunkt zum Priesteregg geschaffen haben.

EISBADEN ZUR STÄRKUNG DES IMMUNSYSTEMS
Die Veranstaltung ist inzwischen ein Fixpunkt im jährlichen Kalender geworden und hat ein Publikum, das sich selbst etwas Gutes tun möchte – Bewegung, neue Erfahrungen in den Bergen, Treffen mit Gleichgesinnten, Spaß. Verschiedene Yogatrainer, DJs und Musiker machen die YMD (Yoga Mountain Days) zu einem einzigartigen Erlebnis, das neue Perspektiven eröffnet. Eine davon ist das Eis- oder Kaltwasserbaden. Es verbindet gezieltes Atemtraining mit Kältetherapie und innerer Stärke und bewirkt Stressabbau, mehr Leistungsfähigkeit und eine gesunde wie glückliche Geisteshaltung, steht auf der Homepage zu lesen.

Kaltwasserbaden in Leogang: Renate Oberlader ist ein großer Fan, setzte sich schon in ihrer eigenen sportlichen Laufbahn und bei ihrer früheren therapeutischen Arbeit mit den verschiedenen Formen der mentalen Gesundheit und Stärkung des Immunsystems auseinander. (Bild: www.alina-atzler.de)
Kaltwasserbaden in Leogang: Renate Oberlader ist ein großer Fan, setzte sich schon in ihrer eigenen sportlichen Laufbahn und bei ihrer früheren therapeutischen Arbeit mit den verschiedenen Formen der mentalen Gesundheit und Stärkung des Immunsystems auseinander.

Wim Hof, ein niederländischer Extremsportler, hält einige Rekorde im Ertragen extremer Kälte. Das ist durch die von ihm entwickelte Atem-Methode möglich. Renate hat das Eisbaden für sich entdeckt und schwört auf das neue Körpergefühl. Sie kennt aus ihrer eigenen sportlichen Laufbahn und ihrer früheren therapeutischen Arbeit die verschiedenen Formen der mentalen Gesundheit und hat sich mit der Stärkung des Immunsystems auseinandergesetzt. Aus diesem Grund werden im Priesteregg gelegentlich auch Retreats mit Daniel Ruppert angeboten, der das Eisbaden nach der Wim Hof Methode lehrt. So auch bei den Yoga Mountain Days.

Marc Spieler begleitet am Saxofon die Yoga-Übungen. (Bild: Andrea Thomas)
Marc Spieler begleitet am Saxofon die Yoga-Übungen.

Eine spezielle und nun persönliche Erfahrung, die durchaus ein wenig Überwindung kostet, aber sich großartig anfühlt, ob im Naturpool, im Speicherteich am Asitz, bei der Wanderung zum Birnbachloch, wo es auch eine Möglichkeit dazu gibt, oder am Wasserfallweg – alles natürlich behutsam begleitet und mit dem Potenzial, danach „süchtig“ zu werden.

NAMASTÉ IM PINZGAU
Unter all den verschiedenen Yoga-Einheiten hat mir das Aqua-Yoga mit der Hausherrin Renate besonders gut gefallen, das auch außerhalb der Yoga Mountain Days möglich ist – Stunden mit Renate können bei jedem Priesteregg- oder Mama-Thresl-Aufenthalt vereinbart werden. Traumhaft ist es auch auf

Eine Gastgeberfamilie, zwei unterschiedliche Betriebe: das Priesteregg mit dem neuen Badesee ... (Bild: Günter Standl)
Eine Gastgeberfamilie, zwei unterschiedliche Betriebe: das Priesteregg mit dem neuen Badesee ...
und das Boutiquehotel Mama Thresl (Bild: Christoph Schöch)
und das Boutiquehotel Mama Thresl

 den Plattformen mitten im Wald, wo man glaubt, mit der Natur eins zu werden. Wer hierherkommt, der hat eine große Auswahl an Aktivitäten, aber es ist auch eine Option im Chalet zu faulenzen. Oder im Wellness-Bereich, wo sich das „Himmelsbecken“ befindet, wie der 25 mal fünf Meter große Infinity Pool, der fast ins Nichts hinausragt, genannt wird. Die Chalets bieten Platz bis zu 10 Personen, manche haben einen eigenen Pool, alle haben eine Sauna und eine Hot-Tub-Badewanne im Freien. Ganz neu, weil man ständig die Qualität des Angebots verbessert, sind ab Sommer 2024 die Seehütten, die eine private Badebucht im Badesee, der von der eigenen Quelle gespeist wird, als Rückzugsort offerieren.

GRÜNER LUXUS
Ja, die Chalets sind richtiger Luxus – in jeder Hinsicht –, aber bringen auch absolute Erholung; Wer also die Kosten für Flüge abzieht und dann auch noch bedenkt, dass der größte CO2-Verbrauch in der Anreise liegt (etwa 80%), kann sich einem Rechenbeispiel hingeben, sich auch im Zeichen der Nachhaltigkeit auf die Schulter klopfen, denn das Priesteregg ist grün, der ökologische Gedanke steht immer an erster Stelle. Zusammen mit der deutschen Viessmann Group, dem führenden Hersteller für Energiesysteme, läuft hier ein Pilotprojekt, um zu zeigen, dass durch die intelligente Verknüpfung alternativer Energiekonzepte Nachhaltigkeit und Umweltschutz nicht im Gegensatz zu einem Luxusurlaub stehen muss.

Am 21. Juni war Weltyogatag – für viele ist Yoga ein unverzichtbarer Bestandteil des Alltags. (Bild: Nikolaj Georgiew)
Am 21. Juni war Weltyogatag – für viele ist Yoga ein unverzichtbarer Bestandteil des Alltags.

Durch eine ineinandergreifende Steuerung werden erneuerbare Energiequellen wie Geothermie, Luftwärmepumpen, Abwasserwärmepumpen, Eisspeicher, Photovoltaik, Bio-Flüssiggas, Biomasse für den Betrieb des Premium Eco Resorts verwendet. Wer sich dafür interessiert, dem erklärt Huwi das komplexe System und macht eine Führung. Dass regionale Produkte von Pinzgauer Bauern verwendet werden, ist dem Bio-Landwirt, der aus Leidenschaft Gelloway-Rinder züchtet, selbstverständlich.

Ausgezeichnetes Essen gibt es sowohl in Huwis Alm (Priesteregg), im Chalet aber auch im Restaurant von Mama Thresl – die Gäste können hin- und herwechseln, wie das auch bei den Yoga Mountain Days der Fall ist – die nächsten finden von 25. bis 29. Mai 2025 statt. Wer nicht so lange warten möchte, für den stehen die Yoga Bike Days (23.–28. 6. 2024, 1.–6. 9. 2024), die Yoga Hike Days (22.–27. 9. 2024), die Yoga Health Days (13.–17. 10. 2024) oder die Yoga Ski Days (1.–6. 12. 2024) zur Auswahl – Yoga ist nicht nur ein Trend, es tut gut, beweglich zu bleiben und seinem Körper etwas Gutes zu tun. Nach einigen Schnupper-Yoga-Einheiten im Laufe der Zeit bin ich jetzt nach anfänglicher Skepsis so weit und muss meine Meinung ändern: Ich will doch eine Yogini werden! Weil ich es mir wert bin.

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