Die sieben Soldaten hätten im Frühling und Sommer zwei Tage lang als bezahlte Berater für das Videospiel "Medal of Honor: Warfighter" (siehe Infobox) gearbeitet, berichtet CBS News. Eine mögliche Beteiligung weiterer vier ehemaliger Navy-Seal-Mitglieder, die inzwischen versetzt wurden, werde noch untersucht.
Zwar wird im Spiel die Tötung Bin Ladens nicht aufgegriffen, doch es soll möglichst realistische Missionen zeigen, etwa Piratenangriffe in Somalia (siehe Infobox). Publisher EA wirbt mit der Einbindung ehemaliger und aktiver Soldaten, um das Spiel möglichst lebensnah zu gestalten.
Die betreffenden Armeemitglieder könnten dabei aber zu viel ausgeplaudert haben. Welche Geheimnisse sie genau verraten haben, sei unklar, so CBS News, sie hätten aber in jedem Fall geheimes Material der Navy verwendet. Zudem hätten sie mit ihrem Tun den Ehrenkodex der Seals, nachdem die Kämpfer der Eliteeinheit das Rampenlicht scheuen und Stillschweigen bewahren, gebrochen.
Die Strafe für ihre illegale Beratertätigkeit: Die Soldaten erhalten zwei Monate lang nur die Hälfte ihres Gehalts. Schlimmer aber trifft sie vermutlich ein schriftlicher Tadel, den jeder von ihnen erhielt. Damit wird ihnen die Chance auf einen Aufstieg innerhalb der Armee verwehrt.
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