Die Wien-„Krone“ hat eine interessante Aktion gestartet. Leser können Vorschläge zur besseren Integration von Zuwanderern bringen. Dies hat mich an meine Ideen, die ich vor Jahren auch öffentlich kundtat, erinnert.
Prompt habe ich ein wenig in meinem Buch nachgelesen und muss sagen: All das würde ich so wieder schreiben. Vielleicht sogar noch eine Spur härter. Damals war die Aufregung groß. Mittlerweile bringen Politiker aller Couleurs ähnliche Ideen ein.
Gemein ist allen, dass Integration keine Einbahnstraße ist. Wer in ein fremdes Land einwandert, muss die Sprache lernen. Für Kinder und Jugendliche tragen in erster Linie die Eltern Verantwortung. Die Politik hat allerdings für genügend Unterstützungsangebote zu sorgen. Wird konsequent verweigert, kann es durchaus auch Geldstrafen geben. Das gilt übrigens nicht nur für Zuwanderer. Schulen und Kindergärten müssen genügend Personal und ganztägige Angebote haben. Ghettoschulen sind dringend zu vermeiden. Sie verhindern Integration und ähneln leider immer mehr Aufbewahrungsstätten.
Jedes parteipolitische Hickhack in der Integrationspolitik würde ich inzwischen ja sogar verbieten. Es verhindert nämlich alle Lösungsansätze. Ebenso wie dieses ewige Geplänkel zwischen Bund und Ländern. Was viele Leserbriefe zeigen werden: Wir „einfache Bürger“ sind oft konkreter und lösungsorientierter als die Politik. Eigentlich nicht verwunderlich, wir sind auch viel näher dran.
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