Das Land Niederösterreich bündelt bei der Cyber Security die Kräfte verstärkt nun auch mit dem Bundesheer. Man braucht viel mehr Verteidiger und ortet vor allem viel Potenzial beim weiblichen Geschlecht. Denn nur zehn Prozent der Internet-Security-Fachkräfte sind weiblich und der Verein Cyber Security Austria konnte das Interesse von 14- bis 56-jährigen Frauen wecken.
Es ist bei Weitem nicht nur die Kriminalität im Internet, die sich in den vergangenen fünf Jahren verdoppelt hat. Es sind groß angelegte Attacken, die von Profi-Hackern geritten werden. Oft werden Firmen, staatliche Institutionen oder auch Gemeinden, wie die Stadt Korneuburg, Ziel des Angriffs.
Große Chancen und Risiken
„Die Digitalisierung hat in alle Lebensbereiche Einzug gehalten. In Niederösterreich sehen wir hier ein immens großes Potenzial. Mit den Chancen gibt es aber auch viele Nachteile und Risiken“, sagt Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner bei der Besiegelung der Kooperationsvereinbarung zwischen Bundesheer und dem Verein Cyber Security Austria an der Fachhochschule St. Pölten, die vor allem mehr Verteidiger im europaweiten Cyberkrieg hervorbringen soll.
Tausende Experten fehlen
Das Land will die digitale Kompetenz von Unternehmen und Landsleuten stärken und festigen. Cyber Security sei aber auch für die Landesverteidigung immer wichtiger, betonte Ministerin Klaudia Tanner. „Es fehlen tausende Experten“, meinte sie bei der Unterzeichnung mit Security-Obmann Josef Pichlmayr.
Der Verein schaffte es entgegen dem Trend, Hunderte Mädchen und Frauen im Alter von 14 bis 56 Jahren in kostenlose Zusatzausbildungen zu bringen – in einem Bereich, wo es nur zehn Prozent weibliche Fachkräfte gibt! Dieses große Potenzial will man nutzen.
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