Mit „Attraktives Wohnen“ bewirbt ein Bauträger ein Wohnprojekt in der Meidlinger Wittmayergasse. In der Realität verzweifeln die Anwohner. Nach einem dramatischen Einsatz am Wochenende nun der nächste Vorfall, von dem Blutlachen zeugen. Ein Mann schwebt in Lebensgefahr.
„Jetzt ist schon wieder was passiert.“ Frei nach einem Spruch, mit dem die meisten Bücher des Autors Wolf Haas beginnen, meldeten sich Mieter der betroffenen Anlage Mittwochfrüh (erneut) bei der „Krone“.
Wie berichtet, hatte erst am Sonntagabend ein psychisch Kranker die Polizei beschimpft, war aus dem Fenster gesprungen und mit einem Sprungtuch aufgefangen worden. Laut Diakonie, die ihn betreut, reichte sein Verhalten laut Polizei jedoch nicht für eine Zwangseinweisung.
Leider reagieren die Behörden aufgrund der Überlastung des Gesundheitssystems meist sehr zurückhaltend mit Zwangseinweisungen.
Diakonie-Sprecherin Roberta Rastl
Keine Zwangseinweisung trotz Fenstersprung
„Die Einrichtung hatte ihm bereits mitgeteilt, dass er seine Wohnung räumen muss“, so Diakonie-Sprecherin Roberta Rastl. Leider würden Behörden aufgrund der Überlastung des Gesundheitssystems sehr zurückhaltend mit Zwangseinweisungen reagieren. Man bedauere den Vorfall sehr, so Rastl. Nun sorgt ein weiterer Vorfall für Entsetzen.
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