Das Prädikat "schwarze Stimme" wird schnell einmal vergeben, aber selten passt es so wie bei Nikka Costa, die wie eine etwas abgetönte Version von Macy Gray klingt. Dazu scheppern im Hintergrund die Drums, röhrt die Orgel und schrammt der Bass, als ob die super-funkigen Songs direkt vom Soundtrack eines Blaxploitation Movies kommen würden.
Ist der Großteil des Albums eindeutig rockig, funkig und tanzbar, kehrt Nikka am Ende auch noch ihre sanfte Seite hervor: "Hey Love" und "Fatherless Child" sind wunderschöne Balladen, die dennoch nicht im Schmalz ertrinken.
Fazit: 8,5 von 10 Funk-Sternchen
Christian Schleifer
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