Unzufriedenheit hoch

Minister spricht nach Protesten mit Bauern

Oberösterreich
18.04.2024 14:00

Nach dem Großaufmarsch mit 400 Traktoren und doppelt so vielen Landwirten  im März  beim Besuch von Norbert Totschnig stellt sich der ÖVP-Bundespolitiker am kommenden Dienstag in Oberösterreich deren Fragen und Anliegen.

Es war eine Bauerndemo, wie sie Österreich zuvor noch nicht gesehen hatte: Am 8. März fuhren rund um das Gelände einer Firma in Pöndorf im Hausruckviertel rund 400 Traktoren auf, um Landwirtschaftsminister Norbert Totschnig (ÖVP) bei seinem Firmen-Besuch in Empfang zu nehmen.

Etwa 400 Landmaschinen und doppelt so viele Bauern empfingen den Minister, der nun für Gespräche bereit ist. (Bild: Dostal Harald)
Etwa 400 Landmaschinen und doppelt so viele Bauern empfingen den Minister, der nun für Gespräche bereit ist.

Herkunftsbezeichnung spaltet
Der Grund: aufgestaute Unzufriedenheit und unerfüllte Forderungen der heimischen Landwirte. Insbesondere eine Abstimmung im Nationalrat, bei der die ÖVP erneut gegen die verpflichtende Herkunftsbezeichnung stimmte, habe das Fass zum Überlaufen gebracht, teilte Martina Mittermayr, Sprecherin der Agrargemeinschaft für Österreich (AGÖ), die den Aufmarsch organisiert hatte, mit.

Termin steht schon fest
Seinen Beschwichtigungen, dass er den Dialog mit den Bauern suche, lässt Totschnig nun Taten folgen: Am 23. April stellt sich der Agrarminister von 19.30 Uhr bis voraussichtlich 22 Uhr in der Dorfhalle Pfaffing in Hausham im Rahmen eines moderierten Dialogabends Fragen und Anliegen der versammelten Landwirte. Die Veranstalter erwarten, dass rund 800 bis 1000 Bauern aus dem ganzen Bundesgebiet zu der Veranstaltung anreisen werden.

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