Mercedes-Update

Finden Sie die wichtigste Änderung am neuen EQS?

Motor
13.04.2024 11:00

Der Mercedes EQS bleibt beim Absatz hinter der konventionellen S-Klasse zurück, wohl nicht zuletzt weil die Elektro-Limousine bislang recht wenig klassisches Luxus-Flair verströmt. Ein vergleichsweise kleiner Design-Eingriff soll das nun ändern. Zudem erhält das E-Flaggschiff knapp drei Jahre nach Marktstart ein Technik-Update.

(Bild: kmm)

Wichtigste optische Änderung: Der markentypische Stern wandert vom Kühlergrill wieder auf die Motorhaube – und zwar in der aufrecht stehenden Form, die im Mercedes-Portfolio zuletzt der konventionell angetriebenen S-Klasse vorbehalten war. Der extrem stromlinienförmige EQS gewinnt so deutlich an Kontur und kommt dem klassischen Oberklasse-Styling der Marke ein Stück näher.

Hinzu kommen einige kleinere Änderungen im Innenraum, etwa galvanisierte Chrom-Rahmen für die Lüftungsdüsen an der B-Säule oder eine auf Wunsch umklappbare Beifahrersitzlehne, um den Freiraum auf dem Fahrgastplatz im Fond zu erhöhen. Außerdem gibt es nun besonders bequeme Executive-Sitze, die die bisherige Kritik an fehlendem Business-Class-Komfort auf höchstem Niveau verstummen lassen sollen.

(Bild: Mercedes-Benz)
(Bild: Mercedes-Benz)
(Bild: Mercedes-Benz)
(Bild: Mercedes-Benz)
(Bild: Mercedes-Benz)
(Bild: Mercedes-Benz)

Richtig viel Reichweite
Im Batterieabteil unterhalb der Passagiere wächst der maximale Energiegehalt des Akkus von 108,4 auf 118 kWh, was für einen spürbaren Reichweitenzuwachs bei allen Varianten sorgt. Das sparsamste Modell, der EQS 450+, soll statt bislang 780 Kilometer nun bis zu 822 Kilometer weit kommen – aktuell der Rekordwert auf dem österreichischen Markt. Gleichzeitig hat Mercedes die Anhängelast angehoben: Statt überschaubarer 750 Kilogramm darf der Luxusgleiter nun 1700 Kilogramm an den Haken nehmen.

Weitere Neuerungen betreffen die Fahrerassistenzsysteme. Der Abstandstempomat beherrscht nun (auf Märkten, wo das erlaubt ist) auch den automatischen Spurwechsel und überholt langsam vorausfahrende Fahrzeuge automatisch. Voraussetzung sind eine mindestens zweispurige Autobahn mit erkennbaren Spurmarkierungen sowie eine gefahrene Geschwindigkeit zwischen 80 und 140 km/h.

(Bild: Mercedes-Benz)
(Bild: Mercedes-Benz)
(Bild: Mercedes-Benz)

Die Preise will Mercedes auf dem aktuellen Niveau halten, die Basisversion der E-Limousine gibt es aktuell für rund 117.000 Euro. Die relativ umfangreichen Eingriffe sollen die weltweite Nachfrage nach dem Prestige-Stromer der Stuttgarter ankurbeln, der bislang wohl hinter den Erwartungen des Konzerns bleibt. Das Nachjustieren kommt zur rechten Zeit: Angesichts neuer Herausforderer aus China dürfte der Wettbewerb im elektrischen Luxus-Segment künftig noch härter werden.

 krone.at
krone.at
Loading...
00:00 / 00:00
play_arrow
close
expand_more
Loading...
replay_10
skip_previous
play_arrow
skip_next
forward_10
00:00
00:00
1.0x Geschwindigkeit
explore
Neue "Stories" entdecken
Beta
Loading
Kommentare

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.

(Bild: kmm)



Kostenlose Spiele