Weil ein Vater (56) und sein erst 20 Jahre alter Sohn in Wien-Liesing einen 29-Jährigen beschimpft und geschlagen haben sollen, wurde am Mittwoch die Polizei alarmiert. Der Einsatz endete mit fünf Verletzten – davon waren vier Opfer Beamte.
Vater und Sohn haben sich am Mittwochnachmittag offenbar von jeder Selbstbeherrschung verabschiedet: Zunächst sollen die beiden Österreicher in der Perfektastraße aus unbekannten Gründen auf das Opfer losgegangen sein und es beschimpft haben. Anschließend soll einer der beiden den Mann auch noch mit einem Faustschlag attackiert haben.
Hakenkreuze und SS-Runen entdeckt
Nach dem Eintreffen am Einsatzort richtete sich ihre Aggression anschließend gegen die einschreitende Polizei. Außerdem hatten die beiden Österreicher an ihrem Wohnmobil – welches am Tatort abgestellt war – unter anderem Hakenkreuze und SS-Runen angebracht, berichtete die Exekutive am Donnerstag.
Waffen in Wohnmobil versteckt
Während die Beamten noch klären wollten, worum es bei dem Streit ging, attackierte der Vater einen Polizisten, wehrte sich nach Leibeskräften gegen die Festnahme, wobei er von seinem Filius unterstützt wurde. Die Zulassung des Wohnmobils war nicht mehr gültig, im Inneren befanden sich CO2- und Druckluftwaffen sowie Messer.
Vater wurde festgenommen
Während der Jüngere auf freiem Fuß angezeigt wurde, wanderte der 56-Jährige in eine Justizanstalt. Vier Polizisten wurden bei dem Einsatz ebenso verletzt wie der 29-Jährige.
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