Schneckenpost: Omas Kekse kamen per Post retour. Die Enttäuschung ist groß. Von den mit Liebe gebackenen Keksen blieb nur ein Bröselmeer übrig.
Seit vielen Jahren schickt Brigitte Bendl einem langjährig befreundeten Ehepaar ein Weihnachtspackerl mit selbstgemachten Keksen. Da ihre Freunde auf einem Bergbauernhof in Tirol zu Hause sind, hat die Niederösterreicherin das Päckchen zeitgerecht am 11. Dezember beim Hermes Paketversand aufgegeben.
Kamen nie in Tirol an
Sie staunte nicht schlecht, als vorige Woche, sprich über drei Monate später, der Postler an ihrer Tür klingelte und ihr genau dieses Päckchen überreichte. „Ich dachte, ich spinne“, sagt die Pensionistin. Zunächst traute sie sich gar nicht, die Keksdose zu öffnen. „Als ich dann doch einen Blick hineinwagte, hat mein Herz geblutet“, erzählt die 82-Jährige. Von den 18 verschiedenen mit viel Liebe gemachten Weihnachtskeksen war nichts mehr übrig als ein Bröselmeer. Die süßen Leckereien mussten in den Müll wandern.
Seniorin bitter enttäuscht
Als Bendl dann beim Paketversand Beschwerde einlegte, hat man ihr die Rückzahlung der Versandkosten in vollem Umfang zugesagt. Für die Rentnerin aber nur ein schwacher Trost: „Mir geht es darum, dass meine Freunde keine Weihnachtsgrüße bekommen haben.“
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