Sturm brennt:

Und jetzt „All In“ für die „Königsliga“

Sport-Nachrichten
03.05.2024 06:30

Den siebenten Cupsieg feierte Sturm nur sehr dezent. Das neue Ziel heißt Meistertitel und Champions League. Die Spieler träumen vom 18-Millionen-Euro-Coup.

Und jetzt das Double! Während es bei einer Kabinen-Partie nach dem 2:1 gegen Rapid im Wörthersee-Stadion lautstark aus den Boxen dröhnte, waren die nächsten Ziele der Sturm-Kicker bereits in Stein gemeißelt: „Als Meister direkt in die Champions League zu kommen, ist der Traum eines jeden Spielers“, träumt Matchwinner Tomi Horvat vom 18-Millionen-€-Coup, „der Cupsieg war schön, aber jetzt gehen wir auf dieses Ziel los!“ Sein Goldtor im Finale machte den slowenischen EM-Aspiranten stolz: „Es gibt nichts Spezielleres als ein Tor zum Titel. Das war mein bester Tag bei Sturm!“

Gregory Wüthrich war stolz auf den Charakter der Mannschaft, die nach einer lautstarken Kabinenansprache von ihm und Kiteishvili das Ruder herumgerissen hat, und Rapid binnen zwölf Tagen zum dritten Mal besiegt hat: „Wir wussten, dass wir besser sind als Rapid!“

Da am Sonntag gegen Hartberg bereits wieder ein Sieg her muss, waren Feiern tabu: „Das passt schon so, denn wenn wir das Double holen, gibt’s eine dreimal so große Feier! Und unsere Fans sind ja verrückt, die Stimmung war unglaublich – für das trainieren wir das ganze Jahr.“

Das Double wäre für den Schweizer Abwehrchef eine unglaubliche Genugtuung, nachdem sein Transfer zu Augsburg wegen eines negativen Fitnesstests geplatzt war: „Alles im Leben passiert aus einem bestimmten Grund! Und harte Arbeit wird oft belohnt.“ Die Champions League wäre ein Jackpot für den Jungpapa, der sich einen Seitenhieb nach Deutschland nicht verkneifen konnte: „Mir macht’s Spaß, Leuten immer wieder das Gegenteil zu beweisen. Ich hab fast alles gespielt und komme auch heuer wieder auf 40 Spiele. Hoffentlich kommt nun die Meisterschaft dazu!“

Christian Ilzer wurde von seinen Winner-Typen gefeiert.
Christian Ilzer wurde von seinen Winner-Typen gefeiert.(Bild: Marlene Borkenstein)

„Jetzt gehen wir All In“, brennt David Affengruber, „denn wir haben es in eigener Hand, Historisches für Schwarz-Weiß zu schaffen. Dafür müssen wir jetzt Hartberg schlagen!“ Die Champions League könnte seine Karriereplanung (sein Vertrag läuft aus) beeinflussen, auch wenn er dazu keine Stellung nehmen will: „Aber die Fans schätzen, wie ich mich für diesen Verein reinhaue.“

„Diese Mannschaft lebt richtig“, ist Christian Ilzer für das Saisonfinish gegen Hartberg, LASK und Klagenfurt zuversichtlich, „das sind richtige Winner Typen!“

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