Wegen mangelhafter Prüfung von Beiträgen auf schädliche Inhalte hat Italien TikTok zu einer zehn Millionen Euro schweren Strafe verdonnert. „TikTok hat keine angemessenen Maßnahmen ergriffen, um die Verbreitung solcher Inhalte zu verhindern“, teilte die Kartellbehörde AGCM am Donnerstag mit.
Außerdem habe die vor allem bei Jugendlichen beliebte Kurzvideo-Plattform ihre eigenen Richtlinien zum Schutz der Nutzer missachtet.
Gefahren gingen unter anderem von den „Challenges“ aus. Dabei filmen sich Anwender bei bestimmten Aufgaben. Populär sei beispielsweise die „Französischen Narbe“, bei der Nutzer sich oder andere in die Wangen kneifen, bis es zu einem dauerhaften blauen Fleck kommt. TikTok war für einen Kommentar zunächst nicht zu erreichen.
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