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Nach Abhör-Skandal

Liest Putin auch bei meinen Nachrichten mit?

Web
12.03.2024 06:07

„Komme heute später nach Hause.“ Fünf Wörter, geschrieben in vier Sekunden, versendet in einer - rund um den Globus, jederzeit an jedermann. Das Verschicken von Text- oder Sprachnachrichten gehört zum Alltag wie das Zähneputzen. Dass nicht immer nur der geplante Empfänger mitliest oder mithört, war auch den deutschen Bundeswehr-Mitarbeitern nicht bewusst. Krone+ hat sich angesehen, bei welchen Messenger-Diensten sich sogar Wladimir Putin die Zähne ausbeißt.

Rund drei Viertel der Österreicher verwenden zumindest einmal in der Woche WhatsApp. Damit ist der Messenger-Dienst, der zum Meta-Konzern gehört, der beliebteste Social-Media-Kanal des Landes. Und auch weltweit ist er mit seinen 2,8 Milliarden Nutzern einsame Spitze.

Die Sicherheit spielt bei der Wahl des Messengers bei vielen Usern eine große Rolle. Als im Juni 2023 die „New York Times“ Sicherheitslücken aufdeckte, blieben bei vielen Nutzern die Münder offen. Dass WhatsApp innerhalb des Meta-Konzerns mit den persönlichen Daten sehr locker umgeht, war zu diesem Zeitpunkt schon bekannt. Dass aber auch Russlands Herrscher Wladimir Putin Möglichkeiten besitzt, WhatsApp-User zu durchleuchten, ließ so manches gesendete Foto in anderem Kontext erscheinen. 

Wo die Sicherheitslücken liegen
Wie die Zeitung weiter berichtet, können die Tools der Russen bestimmte Arten von Aktivitäten in verschlüsselten Apps wie WhatsApp, Signal und Telegram verfolgen, Telefonstandorte überwachen, anonyme Social-Media-Benutzer identifizieren und in die Konten anderer Personen eindringen. Ob Putin auch bei Ihnen mitliest, hängt unter anderem vom Messenger-Dienst ab. Krone+ hat sich angesehen, wo die Sicherheitslücken liegen.

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