Lange galten private Investoren sozusagen als Brandbeschleuniger der Stadtentwicklung. Doch spätestens seit der Milliarden-Pleite der Signa gelten Engagements der nicht-öffentlichen Hand nicht mehr als Heilsbringer. Das gilt auch für Wiener Neustadt. Denn in der zweitgrößten Stadt des Landes war ein neuer Bildungscampus auf dem ehemaligen Leiner-Areal geplant. Dieses wurde von der maroden Signa zwar schon lange vor den Insolvenzskandalen an die SÜBA verkauft, so wirklich vom Fleck kam das Projekt aber auch ohne Benko-Spekulationen nicht. Wie die Stadt nun trotzdem Tempo machen will - Sie lesen es heute in der „Krone“. Weil aber in Wiener Neustadt nicht nur ein neuer Bildungscampus, sondern auch eine Umfahrung gebaut werden soll, kam Vizekanzler Werner Kogler zum Lokalaugenschein vorbei. Dass wertvolles Ackerland für eine Transitroute zubetoniert werden soll, stört hier aber nicht nur die Grünen. Ökologisch wertvoll ist da wohl eher die Kooperation des Nationalparks Donau-Auen, die das grüne Gewissen in die Klassenzimmer des Gymnasiums Schwechat bringen soll. Außerdem: Wie die künstliche Intelligenz mit hochauflösenden Kameras selbst Windparks „vogelfit“ machen könnte.
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