Bislang war es für das ÖSV-Skicrossteam im Europacup noch nicht wirklich nach Wunsch gelaufen. Ein dritter Platz der Vorarlbergerin Leonie Lussnig war bis zum Wochenende der einzige rot-weiß-rote Podestplatz. Das änderte sich jedoch in Grasgehren (D), wo Leonis Bruder Nicolas ebenfalls auf Rang drei raste.
„Sehr cool, dass es für mich endlich mit dem ersten Podest im Europacup geklappt hat“, jubelte Nicolas Lussnig, nachdem er in Grasgehren (D) hinter den Lokalmatadoren Niklas Illig und Cornel Renn Rang drei holen konnte. „Zumal nach dem großen Finale noch kurz Diskussionen aufgekommen sind, ob ich alle Tore richtig passiert habe.“
Nach kurzer Beratung war klar, dass beim 22-jährigen Oberländer, der bereits in der Qualifikation die Bestzeit markiert hatte, alles gepasst und er den ÖSV-Herren das erste EC-Podest des Winters beschert hat.
Blitzschnelle Geschwister
Für den einzigen rot-weiß-roten Top-3-Platz bei den Damen hatte übrigens seine Schwester Leonie gesorgt, die im Jänner auf der Reiteralm Dritte geworden war. Die schaffte es gestern auf Platz sechs, der Klostertaler Claudio Andreatta wurde Siebter und der Montafoner Simon Fleisch kam auf Rang 18. In der Gesamtwertung ist Lussnig nun Sechster. Am Donnerstag wartet in Les Contamines (Fra) bereits das nächste Rennen.
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