
Wie am Montag bekannt wurde, klopften Polizisten am frühen Samstagmorgen an eine Braunauer Wohnungstür, weil sich die Nachbarn über Lärm beklagt hatten. Doch statt Verständnis und Einsicht flogen den Beamten Fäuste entgegen. Schließlich musste die Schnelle Interventionsgruppe anrücken: Zwei Festnahmen, eine Anzeige.
Irgendwann hatten die Nachbarn genug: Um kurz vor 4.30 Uhr am Samstagmorgen riefen sie die Polizei, weil nebenan offensichtlich lautstark gefeiert wurde. Als diese wenig später eintraf, um an die Ruhezeit zu erinnern, zeigten die stark alkoholisierten Feiernden kein Verständnis.
Brutale Attacke auf Polizisten
Im Gegenteil: Alle drei Männer (36- und 38-Jährige aus Braunau und 44-Jähriger aus St. Peter am Hart) gingen mit den Fäusten auf die Beamten los, schlugen brutal auf sie ein. Als auch Pfefferspray keine Wirkung zeigte, zogen sich die Uniformierten zurück, um Verstärkung zu holen.
Bei einem erneuten Versuch, die Lärmenden zur Ruhe zu bringen, gingen diese abermals auf die Polizisten los. Diesmal konnten sie den Angriff mit Pfefferspray aber erfolgreich abwehren.
Sonderkommando sorgte für Ruhe
Beendet wurde der Einsatz dann mithilfe der Schnellen Interventionsgruppe (SIG): Diese konnte die Störenfriede überwältigen, und den Nachbarn eine ruhige Nacht ermöglichen. Die beiden Älteren wurden in die Justizanstalt Ried überstellt, der 36-Jährige wurde auf freiem Fuß angezeigt.












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