Machtwechsel in der drittgrößten Stadt Niederösterreichs: Christoph Kaufmann (ÖVP) wurde zum neuen Bürgermeister von Klosterneuburg gewählt.
Überraschend hatte Stefan Schmuckenschlager Ende November erklärt, von seinem Amt als Bürgermeister von Klosterneuburg zurückzutreten. Der gut vernetzte ÖVP-Politiker (45) wolle sein Glück in der Privatwirtschaft versuchen, lautete die Begründung.
31:4-Sieg für Wunschkandidat
Weniger überraschend, weil schon in der „Krone“ berichtet: Dienstagabend wurde Christoph Kaufmann – er sitzt bereits seit zehn Jahren im Gemeinderat – als Nachfolger gewählt. 31 von 35 Stimmen entfielen auf den neuen Stadtchef, der im Anschluss an die Sitzung vom Tullner Bezirkshauptmann Andreas Riemer angelobt wurde. „Wer meine bisherige Tätigkeit verfolgt hat, weiß, dass ich nicht nur ein offenes Wort pflege“, will der neue Bürgermeister politische Entscheidungen mit „einem hohen Maß an Konsens“ treffen.
Die anderen Parteien lädt er zur respektvollen Zusammenarbeit ein. „Das wird notwendig sein, damit wir die Zukunft unserer Stadt stabil und sicher für unsere Bürger weiter gestalten können“, stellte der gelernte Tourismuskaufmann und Wirte-Sohn in seiner Rede klar. Zuletzt war er als Obmann des Wirtschafts- und Finanzausschusses tätig. Kaufmann ist verheiratet und Vater einer vierjährigen Tochter.









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