In der Betrugsaffäre, in die Siemens, zahlreiche Unternehmen sowie die Vorarlberger Krankenhausbetriebsgesellschaft (KHBG) involviert sind, wird nach wie vor ermittelt. Am Dienstag wurde der letzte Beschuldigte, der noch in U-Haft saß, entlassen, bestätigt Heinz Rusch, Sprecher der Staatsanwaltschaft Feldkirch.
Laut Heinz Rusch werden weiterhin zwölf Personen als Beschuldigte geführt. Zum Ermittlungsverfahren will er keine weiteren Auskünfte geben. Bei Bekanntwerden der Causa im Sommer waren fünf Verdächtige festgenommen worden, neben dem mutmaßlichen Haupttäter, einem Siemens-Mitarbeiter, saßen unter anderen zwei inzwischen ehemalige Beschäftigte der Bauabteilung der KHBG in Untersuchungshaft.
Kein Ende in Sicht
Ausgehend von Siemens sollen die Beschuldigten im Zuge von Bauprojekten durch frisierte Rechnungen einen Schaden in Millionenhöhe verursacht haben. Mit einem baldigen Ende der Untersuchungen ist vorerst nicht zu rechnen.
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