Interpol ist in einer weltweiten Aktion gegen Menschenhandel zum Zwecke der Cyberkriminalität vorgegangen. Es habe insgesamt 281 Festnahmen gegeben, berichtete die internationale Polizeiorganisation am Freitag in Lyon. Zudem seien 149 Opfer in Obhut genommen worden.
Die internationale Aktion fand den Angaben zufolge zwischen dem 16. und 20. Oktober in 27 Ländern mithilfe der jeweiligen nationalen Sicherheitsbehörden statt. Demnach wurden rund 450 Orte durchsucht, die für Menschenhandel und die Schleppung von Migranten bekannt seien.
Der illegale Menschenhandel zum Zwecke von Cyberkriminalität ist ein relativ neues Phänomen, das erstmals in Südostasien zutage trat. Dabei werden Menschen aus armen Ländern verschleppt oder mit falschen Versprechungen angelockt.
Am Zielort werden sie in eigens eingerichteten Betrugszentren gezwungen, in großem Stil Internetkriminalität zu begehen, beispielsweise durch Online-Angriffe auf Banken.
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