Angebote bündeln

9 Standorte und 90 Mitarbeiter für Kindertherapie

Tirol
07.12.2023 14:00
Porträt von Tiroler Krone
Von Tiroler Krone

Das Land Tirol und die Österreichische Gesundheitskasse fördern das Therapiezentren forKIDS. SP-Landesrätin Eva Pawlata betont: „Ihr steht jetzt auf sicheren Füßen!“ Zahlreiche Angebote werden gebündelt.

„Ein Paradebeispiel für Österreich“, nennt Arno Melitopulos-Daum von der Österreichischen Gesundheitskasse (ÖGK) die forKIDS Therapiezentren in Tirol. Dort werden momentan 1300 Kinder und Jugendliche mit Behinderung, Entwicklungsverzögerungen, auffälligem Verhalten oder emotionalen Schwierigkeiten behandelt.

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Wir erreichen Kinder und Jugendliche hier in sehr wichtigen Entwicklungsphasen, da kann eine Therapie nicht warten.

Michael König, Geschäftsführer des forKIDS

Das Angebot richtet sich an alle bis zum 18. Lebensjahr und ist für Familien kostenlos. Die letzten beiden Jahre wurde es vom Diakoniewerk betrieben. Nun haben Land Tirol, ÖGK und Diakoniewerk eine gemeinsame Vertragslösung für eine langfristige Zusammenarbeit gefunden, um die Zukunft von forKIDS zu sichern. „Corona hat einen Schnitt in der Gesellschaft hinterlassen, insbesondere in der Psyche der Kinder“, begründet LR Eva Pawlata die Fördersumme von 2,2 Mio. Euro jährlich.

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Hier haben Eltern alles in einer Hand. Denn oft passen Kinder nicht in eine klassische Behandlung, sondern brauchen ein Zusammenspiel aus verschiedenen Therapien..

Arno Melitopulos-Daum von der Österreichischen Gesundheitskasse

Angststörungen werden verstärkt zum Problem
Das merke man vor allem an den steigenden Anfragen wegen Angststörungen wie Trennungsangst, Schulangst oder Zwängen. Der Geschäftsführer des forKIDS, Michael König, betont die Notwendigkeit: „Wir erreichen Kinder und Jugendliche hier in sehr wichtigen Entwicklungsphasen, da kann eine Therapie nicht warten.“ Die einzigartige Stärke dieser Therapieeinrichtungen ist vor allem das Bemühen um eine ganzheitliche Betreuung und Behandlung.

Melitopulos-Daum, der das Therapiezentrum mit 900.000 € fördert: „Hier haben Eltern alles in einer Hand. Denn oft passen Kinder nicht in eine klassische Behandlung, sondern brauchen ein Zusammenspiel aus verschiedenen Therapien.“ Man findet forKIDS in jedem Tiroler Bezirk. Angeboten wird dort neben Logopädie auch Ergo-, Physio- und Psychotherapie.

Ana Rodrigues, Kronen Zeitung

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