Erfolgsgeschichte

Medalp-Clinicen versorgten über 300.000 Patienten

Tirol
06.12.2023 14:00

Das Gründungs-Trio der Medalp-Clinicen blickt zum 20. Geburtstag auf die Anfänge zurück. Bilanziert wird unter anderem mit 50.000 Operationen. Die Zukunft soll noch digitaler werden.

Was „als Zufall“ mit einer Idee im Jahr 2001 begann und 2002 startete, ist mittlerweile eine Erfolgsgeschichte. Die Rede ist von den Medalp-Sportclinicen. Anlässlich des 20-jährigen Bestehens blicken die drei Gründer – Alois Schranz, Hermann Köhle und Manfred Lener – auf die Anfänge zurück. „Wir hatten die Idee, dass Patienten operiert und noch am selben Tag nach Hause geschickt werden“, sagt Schranz.

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Das Angebot von tageschirurgischen Therapien gab es damals noch nicht in Tirol. Es wurde aber sowohl von Einheimischen als auch sehr stark von Gästen angenommen.

Alois Schranz

Als das Trio die Idee bei den Banken und anderen Stellen vortrug, stieß es gleich auf heftigen Widerstand. „Das geht nicht, hieß es von allen Seiten“, erinnert sich Schranz. Dass die drei Mediziner noch keine Ahnung hatten, wie man eine Klinik führt, machte das Vorhaben auch nicht einfacher. „Wir wussten nicht einmal, dass es eine Lizenz dafür braucht“, schmunzelt Schranz.

Heute rund 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
Doch das Trio ließ nicht locker. So öffnete in Imst die erste Medalp-Clinic. „Damals waren wir ein zwölfköpfiges Team, bestehend aus drei Ärzten und den Schwestern“, sagt Schranz. 2003 erfolgte bereits die Gründung der Medalp Sölden und der Medalp für Health im Aqua Dome in Längenfeld. Später folgten noch Standorte in Mayrhofen und Zell am Ziller. Heute zählt man 200 Köpfe.

„Das Angebot von tageschirurgischen Therapien gab es damals noch nicht in Tirol. Es wurde aber sowohl von Einheimischen als auch sehr stark von Gästen angenommen“, freut sich Schranz. „Durch unsere Methode und die perfekten Rahmenbedingungen gelang es uns, eine bis dahin unbekannte Nonstop-Philosophie für Patienten umzusetzen. Sowohl die Untersuchung als auch die Diagnostik einschließlich von Röntgen, MRT, CT und vielem mehr, aber auch die operative Versorgung konnten wir bereits am Unfalltag garantieren“, verdeutlicht Fabian Gerber, Ärztlicher Leiter der Medalp-Sportclinic Zillertal sowie Facharzt für Unfallchirurgie.

50.000 Operationen ließen Expertise stark wachsen
Zum 20. Geburtstag bilanziert die Medalp-Gruppe mit rund 305.000 Patienten aus 117 verschiedenen Ländern. Mit stolzen 50.000 Operationen ist auch die Expertise stark gewachsen. „Die Sportclinicen der Medalp zählen heute zu den modernsten ihrer Art im Alpenraum“, betont Lener.

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Zudem wollen wir mit unseren Spezialangeboten mit Fokus auf minimal-invasive Eingriffe neue Akzente setzen. Die Zauberwörter hierbei sind Virtual Reality und Augmented Reality.

Brigitte Trenker

Das Einzige, das die drei Ärzte bedauern, ist der Umstand, dass Touristen bis dato nicht wirklich nachbehandelt werden konnten. Mit diesem Problem hängt jedoch auch der Ausblick in die Zukunft zusammen. Denn mittels Telekonsultation und Telerehabilitation sollen die Verletzten auch in ihren Herkunftsländern weiter betreut werden. „Zudem wollen wir mit unseren Spezialangeboten mit Fokus auf minimal-invasive Eingriffe neue Akzente setzen. Die Zauberwörter hierbei sind Virtual Reality und Augmented Reality“, schließt Vorständin Brigitte Trenker.

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