Wenn Ratenzahlungen in der Vorweihnachtszeit locken, ist Vorsicht geboten. Denn letztlich kommt Shoppen im Versandhandel auf Teilzahlung sehr teuer. Die Effektivzinsen betragen zwischen null und 21,7 Prozent.
Oft sind dann im Kleingedruckten die „Fallen“ versteckt. Das zeigt ein AK-Stichprobentest bei drei Versandhändlern und fünf weiteren Unternehmen mit Ratenkaufangeboten.
„Die Angebote klingen verführerisch. Achtung, auch das Kleingedruckte lesen, damit es kein böses Erwachen gibt“, warnt AK-Konsumentenschützer Christian Prantner.
Null-Prozent-Finanzierungen häufig an Bedingungen geknüpft
„So sind Null-Prozent-Finanzierungen häufig an Bedingungen oder Sonderaktionen geknüpft. Es klingt auch verlockend, wenn Versandhändler etwa mit 1,65 Prozent pro Monat werben. Das schaut nach wenig aus, aber aufs Jahr umgerechnet kommt das sehr teuer. Oder die Zinsen werden umschrieben mit „sicher, flexibel, einfach“ und „keine Kreditgebühr“ oder „keine Bearbeitungs- und Kontoführungsgebühren“.
Prantner rät: „Achten Sie auf teure Versicherungspakte, den Effektivzinssatz und die Summe aller Ratenzahlungen, also den Gesamtbetrag.“
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