Absage in Zauchensee! Aufgrund des starken Schneefalls in der Nacht haben sich die Veranstalter am Sonntagmorgen dazu entschieden, den ursprünglich für 12 Uhr angesetzten Super-G der Damen zu streichen. Die Sicherheitsstandards könnten unter den aktuellen Bedingungen nicht eingehalten werden, heißt es von der FIS.
„Wir haben in der Früh leider feststellen müssen, dass der Schneefall nicht wie prognostiziert aufgehört hat“, so Hausherr Michael Walchhofer. Die rund 40 Zentimeter Neuschnee seien unmöglich zu bewältigen gewesen. „Für die Mannschaft ist es natürlich bitter, der Arbeitseinsatz war enorm, aber schlussendlich geht die Sicherheit vor.“
Neben dem Schneefall hätten die Veranstalter mit starkem Wind und den damit verbundenen Schneeverwehungen zu kämpfen gehabt. Damit bleibt es bei einem Saisonrennen in Zauchensee. Auf verkürzter Strecke hatte Lindsey Vonn am Samstag ihren 45. Sieg in einer Weltcup-Abfahrt feiern dürfen.
Revanche bleibt aus
Die ÖSV-Damen reisen indes ohne Erfolgserlebnis ab, Cornelia Hütter - mit Rang 20 am Vortag beste Österreicherin - erfuhr beim Frühstück von der Absage. „Wir wollten in die Revanche gehen, wollten uns das zu Hause nicht gefallen lassen“, bedauert die Steirerin, Zauchensee ohne eine weitere Podest-Chance verlassen zu müssen.
Nachgetragen soll der Super-G entweder in Soldeu (derzeit Speedrennen am 28. Februar und 1. März) oder Val di Fassa (derzeit 7./8. März) werden. Das habe man bereits zu Saisonbeginn so festgelegt, wie FIS-Chef-Renndirektor Peter Gerdol erklärte.
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