Vier Wochen vor dem Start der Olympischen Winterspiele herrscht in Italien noch Chaos. Eine Kolumne von „Krone“-Sportchef Peter Moizi ...
Pulsierend, große Emotionen, ein lebhaftes Durcheinander, charmante Ausreden nach dem Motto: „Irgendwie geht’s schon ...“
Viele bewundern die Gelassenheit und Leichtigkeit der Italiener, „Dolce Vita“ mit Familie, Kulinarik, Kunst und Sport. Fußball am Wochenende wird zelebriert, Ferrari vergöttert, Weltmeister- und Olympia-Medaillengewinner genießen Heldenstatus. Italien lebt den Sport intensiv, kaum ein anderes Thema wird beim Einkaufen, in den Trattorien und auf den Straßen intensiver diskutiert.
Baustellenflair
Aktuell bekommen die Organisatoren der Winterspiele ihr Fett ab. Am 6. Februar wird Olympia eröffnet, doch die Eishockey-Halle gleicht einer Baustelle. Nicht fertiggestellte Kabinen, Gerüste auf den Tribünen, Kabel hängen aus Steckdosen, Baustellenflair knapp vier Wochen vor dem Tag X. Ein Cupspiel diente als Testgalopp. Um sich ein Bild zu machen, reisten sogar Journalisten aus Nordamerika an. Die sprachen von einem Fiasko, verließen kopfschüttelnd die Halle. Weil sich im Eis ein Loch auftat, deshalb unterbrochen werden musste.
Erstmals seit 2014 nehmen wieder NHL-Profis das Olympia-Turnier in Angriff, die Eishockey-Millionäre haben für das italienische Chaos wenig übrig. Zuerst wurde die Abweichung der Standard-Eismaße kritisiert, sollte nun auch das Eis unsicher sein, droht sogar ein Streik. Bevor die Spiele überhaupt begonnen haben, liegt der erste Skandal in der Luft.
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