Dreimal Bronze, zweimal Vize – jetzt gelang den Judo-Girls von Sanjindo Bischofshofen mit dem Premieren-Titel der große Bundesliga-Wurf. „Ich bin riesig froh, dass es endlich geklappt hat. Das Finale war schon im Vorjahr richtig knapp, diesmal war der Waza-ari aber zum Glück auf unserer Seite“, strahlte das 19-jährige Riesentalent Elena Dengg. Das wie Maria Höllwart im Finale gegen Mühlviertel Nerven wie Drahtseile brauchte. „Wir mussten unsere Kämpfe Ippon gewinnen.“
Gesagt, getan: 6:6-Ausgleich – und die Unterwertung entschied mit 60:57 für die Pongau-Crew. Weil Larissa Sickinger als einzige im Finale „nur“ Waza-ari (sieben Punkte, Ippon zählt zehn) verloren hatte.
Das Schneechaos war beim Final Four in Niederwaldkirchen (OÖ) Dauerthema, da auch mehrmals der Strom und damit das Licht in der Halle ausfiel. Höllwarts Entscheidungsfight ging so nur dank TV-Scheinwerfern über die Bühne.
„Man muss immer damit rechnen, dass Unerwartetes passiert“, war Elena auch Sonntag gefordert, als es ins Kondi-Trainingslager nach Lanzarote gehen sollte. Ohne Schlaf saß sie schon um 4.15 Uhr im Zug nach Wien, der drei Stunden Verspätung aufriss. Zu viel. Rasch war aber umgebucht, Dengg hebt erst heute ab.
Halbfinale: Reichraming – Sanjindo Bischofshofen 4:8. Sanjindo-Punkte: L. Dengg, Sickinger, E. Dengg, M. Höllwart je 2; Mühlviertel – Leibnitz 8:3. Finale: Mühlviertel – Sanjindo 6:6 (57:60). L. Dengg, E. Dengg, M. Höllwart je 2.
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