Krone Plus Logo

Die Lage in Österreich

Baby Indi: Warum es bei uns nicht gestorben wäre

Österreich
14.11.2023 18:00

Ein todkrankes Baby und ein Gericht, das seine lebenserhaltenden Maßnahmen einstellt - gegen den Willen der Eltern: Was die kleine Indi Gregory und ihre Familie in England widerfahren ist, wäre in Österreich rechtlich zwar möglich - praktisch aber wohl eher die Ausnahme. Wir haben die Lage rund um das rechtliche Sterbenlassen recherchiert.

Die Trauer von Indis Eltern muss unvorstellbar sein: Das acht Monate alte Mädchen, das aufgrund eines genetischen Defekts an einer unheilbaren mitochondrialen Erkrankung gelitten hatte, war in der Nacht zum Montag in einem Hospiz in Nottingham gestorben.

Nur wenige Stunden zuvor waren auf höchstrichterlichen Beschluss die lebenserhaltenden Maßnahmen eingestellt worden waren. Die Eltern hatten noch dafür gekämpft, ihr Kind nach Rom mitnehmen zu können, in der Vatikan-Kinderklinik Bambino Gesù wäre es weiterbehandelt worden.

Doch auch das ließen englische Gerichte nicht zu: Die Ärzte waren überzeugt, eine weitere Behandlung des Kindes hätte nur dessen Leiden ohne Aussicht auf Besserung verlängert und ihm nur unnötige Schmerzen bereitet. Wie wäre das in Österreich verlaufen?

Krone
Loading...
00:00 / 00:00
play_arrow
close
expand_more
Loading...
replay_10
skip_previous
play_arrow
skip_next
forward_10
00:00
00:00
1.0x Geschwindigkeit
explore
Neue "Stories" entdecken
Beta
Loading
Kommentare

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.



Kostenlose Spiele