Mi, 17. Oktober 2018

"Ziel verfehlt"

19.03.2012 13:03

Anschlag auf Präsidentenpalast in Somalia - 6 Tote

Bei einem Angriff mit Mörserraketen auf den Präsidentenpalast in der somalischen Hauptstadt Mogadischu sind mindestens sechs Menschen getötet worden. Die Raketen hätten ihr Ziel verfehlt und seien in einem nahe gelegenen Camp für Binnenvertriebene explodiert, berichtete der somalische Rundfunksender Shabelle Media Network.

Die Attacke habe sich in der Nacht auf Montag ereignet. Bei den Toten handle es sich um vier Angehörige einer Familie und zwei junge Mädchen, berichtete der Rundfunksender. Mehrere Verletzte seien in ein Krankenhaus gebracht worden.

In dem Flüchtlingslager leben Hunderte Menschen, die wegen des Bürgerkrieges ihre Heimatdörfer verlassen mussten.

Somalia seit Jahren Schauplatz schwerer Kämpfe
In dem ostafrikanischen Bürgerkriegsland, in dem es seit 20 Jahren keine funktionierende Zentralregierung mehr gibt, kämpft die islamistische Miliz Al-Shabaab seit fünf Jahren gegen die international anerkannte Übergangsregierung.

Die Miliz war im vergangenen Jahr weitgehend aus Mogadischu vertrieben worden, hat seither aber immer wieder blutige Anschläge verübt. Zudem haben die Rebellen, die vor allem Gebiete im Zentrum und Süden Somalias beherrschen, immer wieder Hilfslieferungen an die unter einer schweren Dürre leidende Bevölkerung verhindert. Im vergangenen Monat verdrängten äthiopische Truppen die Milizionäre aus der strategisch wichtigen Stadt Baidoa. Dabei wurden mindestens 40 äthiopische Soldaten getötet.

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